Design

Der Fachbereich Design hat nicht zu Letzt wegen der technischen Entwicklungen auf dem Kommunikationsmarkt in den letzten zwanzig Jahren eine rasante Weiterentwicklung erfahren.
Was früher noch in Druckvorstufen, Anzeichnungen, illustratorischen Entwürfen, Drucksatz und Filmscripts entworfen wurde ist heute am PC schneller und effektiver möglich.
Auch die Einsatzgebiete von Designern wurden erheblich erweitert (z.B. Design im World Wide Web, Distributionsarten wie E-mail und SMS, neue Möglichkeiten in filmerischen Bereichen, Koppelung von Entwurf und Produktion durch entsprechende 3D-Programme).
Dadurch unterliegt auch die Studienlandschaft in diesem Bereich einer steten Wandlung. Neue und bislang unbekannte Studienrichtungen tragen den technischen Entwicklungen Rechnung. Nicht wenige der früheren Studiengänge firmieren heute unter dem Stichwort „Visuelle Kommunikation“. Daneben finden sich Studiengänge, die klassische Techniken neu definieren (z.B. angewandte analoge Fotografie  digitale Fotografie und Bildbearbeitung).

Zu den Beruflichen Ausrichtungen hier eine Beschreibung des Berufsbildes Webdesigner: Mediendesigner/innen - Webdesign gestalten Bildschirmseiten unter ästhetischen und funktionalen Gesichtspunkten. Dazu gehören hauptsächlich Internet- und Intranet-Auftritte. Ihre Design-Konzepte sind ausschließlich für Bildschirme bzw. Monitore bestimmt, nicht für Printmedien. Ob nun ein Versandhaus sein Produktangebot via Internet an den Käufer bringen will, sich ein mittelständisches Unternehmen mittels eigener Homepage vorstellt oder ein Multimedia-Unternehmen ein neues interaktives Spiel herausbringt - Webdesignern und Webdesignerinnen kommt dabei die Aufgabe zu, die Bilder, Töne und Texte geschickt zusammenzubringen und dabei immer die technischen und finanziellen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Die Produkte sollen dabei einfach nutzbar, verständlich, informativ und auch noch audiovisuell ansprechend sein. Dafür braucht man nicht nur interaktives Gespür und Kreativität, sondern auch technisches Verständnis und sicheren Umgang mit der gängigen Software zur Grafikerstellung und Bildbearbeitung.Neben dem notwendigen Fachwissen sind aber auch die so genannten ''soft skills'' in der Multimedia-Branche von entscheidender Bedeutung: Flexibilität, Stressresistenz und überdurchschnittliches Engagement sind dem beruflichen Werdegang förderlich, da es gerade vor Projektabschlüssen immer wieder zu Arbeiten unter Termindruck und Überstunden kommen kann. Weiterhin müssen die Mediendesigner/innen gut im Team arbeiten können, denn je nach Projekt arbeiten sie mit den Bereichen Marketing, Programmierung oder Geschäftsleitung eng zusammen. (Quelle: berufenet.arbeitsagentur.de)

Hier nur einige Studienbezeichnungen dieses Fachgebietes:

  • Visuelle Kommunikation (VisCom)
  • Interaction Design
  • Illustration
  • Book Arts and Illustration
  • Werbegrafik
  • Fotografie
  • Web-Design
  • 3D Design
  • Produktdesign
  • Industrial Design and Robotics
  • Kommunikationsdesign
  • Audiovisuelle Formgebung/Programmgestaltung
  • Mediendesign
  • Video und Film
  • Sonic Arts
  • Animation 2D/3D/4D
  • Digital Modelling
  • Model Design and Special Effects
  • Computer Aided Design
  • Werbefotografie
  • Advertising and Brand Management
  • Redaktionelle Fotografie
  • Animation
  • Graphisches Entwerfen
  • Produktentwurf
  • Edelschmieden
  • Design and Technology for Industry
  • Internet Computing
  • Design Futures

Links:

Allianz deutscher Designer e.V. (AGD)
www.agd.de

BDG - Bund Deutscher Grafik-Designer e.V.
www.bdg-designer.de

BEDA - The Bureau of European Design Associations
www.beda.org

Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
www.bvdw.org

DDV - Deutscher Designer Verband e.V.
www.germandesign.de

Deutscher Designertag e.V.
www.designertag.de
Dachverband deutscher Designerverbände, Interessenverband deutsche Designer

Institute of Design GmbH & Co. KG
www.ingd.de

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Medien, Kunst u. Industrie FB8
www.verdi.de